In einem gemeinsamen Eilantrag für die kommende Ratssitzung fordert die PARTEI-Ratsgruppe zusammen mit den Fraktionen von SPD, CDU, FDP und Grünen sowie der GöLinke/ALG-Ratsgruppe die Aufnahme von mindestens 30 geflüchteten Menschen aus dem niedergebrannten Lager in Moria auf der griechischen Insel Lesbos.

Helena Arndt, Ratsfrau und Die PARTEI-Kreisverbandsvorsitzende in Göttingen dazu:

„Schon seit langem sind die menschenunwürdigen Zustände in den Geflüchteten-Lagern immer wieder ein politisches Thema – passiert ist jedoch nichts. Es ist eher ein Wunder, dass die Brände erst jetzt ausbrechen, angesichts der furchtbar beengten Lebensbedingungen. Ein noch größeres Wunder ist die Tatsache, dass niemand ums Leben kam. Als Europäerin schäme ich mich für dieses Elend mitten in unserer vielbeschworenen Wertegemeinschaft. Wenn wir dies nicht jetzt endlich beenden und den Betroffenen ein menschenwürdiges Dasein ermöglichen, verwirken wir den moralischen Anspruch den wir an uns selber und andere stellen.“

„Auch im Rat der Stadt Göttingen haben wir stets Anteil an diesem Thema genommen. Denn wenn es auch vordergründig Sache des Innenministeriums ist, so sind es letzten Endes wir als Kommunen, die den Menschen ein neues Zuhause in Würde und Sicherheit anbieten können und wollen. Göttingen als „Sicherer Hafen“ und weltoffene Universitätsstadt hat bislang vielen Menschen ein neues Zuhause geschaffen. Wir freuen uns, dass Oberbürgermeister Köhler bereits die Aufnahmebereitschaft zusammen mit anderen großen Städten signalisiert hat und dass es einen breiten interfraktionellen Konsens bei diesem Thema gibt.“so Ratsgruppenvorsitzende Dana Rotter.

PARTEI-Ratsgruppe fordert Aufnahme von mindestens 30 Geflüchteten aus dem niedergebrannten Moria

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