Der Antrag der PIRATENundPARTEI-Ratsgruppe „Umbenennung und Neuausrichtung des Frauenbüros in Gleichstellungsbüro“ [1] wurde vom Rat der Stadt Göttingen einstimmig in den zuständigen Ausschuss für Personal, Integration und Gleichstellung überwiesen. Die Ratsgruppe begrüßt diese Entscheidung und sieht der weiteren Diskussion zum Thema Gleichstellung positiv entgegen.

„Endlich ist wieder Bewegung in das Thema Gleichstellung gekommen,“ freut sich Ratsfrau Dana Rotter. „Der Antrag hat genau das erreicht, was er sollte. Nämlich, dass sich Politik und Verwaltung ernsthaft mit einer inhaltlichen Neuausrichtung auseinander setzen, neue Ziele und Programme erarbeiten.“

Im Dezember 2016 hat die Stadt Göttingen die Charta der Vielfalt unterzeichnet, die sich für ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld einsetzt. Nun muss die Arbeit des Frauenbüros durch die Neuausrichtung und Umbenennung dieser Selbstverpflichtung angepasst werden. Die Ratsgruppe unterstützt die Forderung der Grünen-Fraktion, die Diskussion nicht nur auf Frauen und Männer zu beschränken, sondern auch die Vielfältigkeit der Gesellschaft zu berücksichtigen.

„Gleichstellung bezieht sich nicht nur auf die Geschlechter oder ethnische Herkunft, sondern auch auf
Alter, Religion, sexuelle Orientierung, Behinderung, soziale Herkunft und vieles mehr“, so Rotter
weiter. „All diese Punkte berücksichtigt das Gleichstellungsbüro der Universität Göttingen bereits seit
mehreren Jahren. Die Stadt sollte sich an diesem guten Beispiel orientieren.“

Quellen:
[1] https://ratsinfo.goettingen.de/bi/___tmp/tmp/4508103670680831/70680831/00313476/76-
Anlagen/01/PPGru-12-05-2017-Neuausrichtung_Frauenbuero.pdf

PIRATENundPARTEI-Ratsgruppe begrüßt weitere Diskussion zum Frauenbüro

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